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Gutes für die Haut: Nährende Herbstcreme selber rühren.

  • Autorenbild: Katja
    Katja
  • 7. Sept.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Sept.

Diese Creme hat es in sich: Beste Zutaten und viel Liebe. Hagebutten, die Früchte unserer wilden Rose und Quitte schenken unserem größten Organ viele Nährstoffe.

Falls du keine Quitten findest, kannst du die Creme auch nur mit Hagebutten herstellen!


Das ist Luxus!! Duftend, schnell einziehend und so wohltuend
Das ist Luxus!! Duftend, schnell einziehend und so wohltuend

Manchmal bin ich ein Verschwörungstheoretiker: Wie kann es sein, dass wir täglich arbeiten gehen, um uns dann von dem Lohn Miete, Lebensmittel und Kleidung kaufen zu können? Dabei ist doch alles da - in Fülle! Wahrer Luxus ist für mich ein klarer Bach, ein heiliger Wald, wilde Kräuter und Pflanzen in Fülle. Und: Eine selbstgerührte Gesichtscreme. So gut!

Vielleicht hast du auch Lust, hineinzuspringen in das Gefühl von: Oh, ist das gut! Ich würde mich freuen.

Hier ist das Rezept und die Anleitung für diese wundervolle Creme:


Nährende Herbstcreme

Für Gesicht und Körper


Zutaten:

  • 60 g Hagebuttenölauszug

  • 180 ml Quittentee oder -hydrolat

  • 8 Tropfen Hautpflegetinktur, z.B. aus Ackerschachtelhalm, Rotklee, Hagebutte, Rosenblüten etc.

  • 3 Tropfen Propolistinktur für längere Haltbarkeit

  • 12 g Tegomuls

  • bei Bedarf 8 Tropfen ätherisches Orangen-, Rosen-, oder Lavendelöl


Noch einige Infos vorab:

Wenn du Tee anstelle von Hydrolat/ Destillat (das kannst du mit einer Destille selbst herstellen) verwendest, hält solch eine Creme, auch wenn du die Portionen mit einem Spatel entnimmst etwa fünf Tage. Bei der Verwendung von Hydrolat verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa zehn Tage. Es gibt Möglichkeiten, die Haltbarkeit zu verlängern, da habe ich mich aber noch nicht mit auseinander gesetzt, daher kann ich darüber nicht berichten.

Ich mache es so: Der Ölauszug, den du herstellst ist in etwa ein Jahr lang haltbar. Dies ist der aufwendigste Part. Ein Tee ist schnell aufgebrüht, aber auch ein Destillat hält sich in der Regel ein Jahr minimum. Das heißt, die Grundzutaten sind haltbar oder schnell zubereitet.


TIPP: Bereite Dir von dieser Creme einfach und regelmäig kleine Portionen zu.


Hagebuttenölauszug herstellen

Dies kannst du entweder im kalten Verfahren machen, dafür benötigst du aber 1-3 Wochen Zeit, zum kalten Hagebutten-Ölauszug geht es hier.


Oder: Du machst einen warmen Hagebuttenölauszug. Den habe ich auch für diese Creme gemacht. Einfach. Üppig. Bam.


So wird der warme Hagebutten - Ölauszug gemacht:

  • 1 Handvoll Hagebutten grob teilen und in ein festes Glas geben

  • Mit 200 ml Öl (Jojoba-, Sonnenblumen- oder Distelöl) aufgiessen und mit einem Pürierstab pürieren

  • Im Wasserbad für eine Stunde erwärmen, abkühlen lassen und Vorgang wiederholen.

  • Durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb abfiltern. Am besten in einer dunklen Glasflasche lagern. Alternativ in einem Glas dunkel gelagert. Das Auszugsöl hält sich so lange wie das verwendete Basisöl.



Die Ölphase für die Creme ist also fertig. Nun fehlt noch die Wasserphase. Hier können wir ein feines Hydrolat verwenden (gerne auch von Hagebutten oder Rosenblüten), von Quitten, Lavendel, Schafgarbe oder einem köstlichen Labkraut. Je nach Absicht und Angebot können wir aus der Schatzkiste Mutter Natur wählen.

Hier und heute habe ich aus Quitten einen Tee angesetzt. Quitten werden auch wegen ihrer hautpflegenden Wirkstoffe in der Naturkosmetik geschätzt. Wichtige Öle stecken in der Schale der wundersamen Früchte, die vor der Verwendung mit einem groben Leinentuch von ihrem Pelz befreit werden muss.


Zubereitung Quittentee als Wasserphase:

  • Quitte mit einem Tuch abreiben, um die Schale vom Pelz zu befreien.

  • Eine Halbe Quitte samt Schale in Stücke schneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Abdecken und für etwa 8 Minuten ziehen lassen.

  • Durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb abgießen.


Zubereitung der Creme:

Zutaten abwiegen, den Ölauszug mit dem Tegomuls in ein feuerfestes Glas geben, in ein weiteres den Quittentee füllen.

Beide Behälter im Wasserbad erwärmen (etwa bei 60 Grad), bis sich das Tegomuls aufgelöst hat. Das merkt man zum einen daran, dass das Öl klar wird, zum anderen fühlt man es, wenn man etwas von dem Ölauszug auf einen Finger gibt und reibt. Wenn das Tegomuls aufgelöst ist, fühlt man keine Körnchen mehr.



Nun werden beide Phasen zügig in eine Schüssel gegeben und schnell zu einer Creme verrührt. Dies kann mit einem Schneebesen oder mit einem Pürierstab gemacht werden, ich habe mit dem Schneebesen schönere Ergebnisse erzielt, auch wenn das Rühren länger dauert. Der Vorgang dauert einige Minuten, er kann beschleunigt werden, indem man die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellt.

Wenn die Creme zimmerwarm ist, werden Tinktur und ätherisches Öl untergerührt. Creme abfüllen und im Kühlschrank lagern.


Anwendung:

Als Gesichts- und Körpercreme.

Creme mit einem Spatel oder einem Löffel entnehmen, das verlängert die Haltbarkeit. Nach dem Duschen als nährende Körperlotion nutzen. Die Creme halt sich im Kühlschrank für etwa 5 Tage.

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Haftungsausschluss:

Die hier aufgeführten Rezepte und Anleitungen habe ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und/ oder erstellt. 

Meine Tipps ersetzen keinen Rat eines Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers!

Bitte sprich mögliche Anwendungen zuvor mit deinem Arzt ab.

Ich hafte nicht für Allergien oder Nebenwirkungen, ebenso wenig für Verwechslungen beim Sammeln der Pflanzen.

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